Ein starkes Team für Huckarde

SPD-Stadtbezirk stellt künftige Arbeit und Kandidaten vor

Huckarde als Ort der kulturellen Vielfalt und des friedlichen Miteinanders: Dafür machen sich die Mitglieder des SPD-Stadtbezirks stark. Seine Ziele für die künftige Arbeit in den nächsten sechs Jahren hat der Vorstand jetzt gemeinsam mit den Kandidaten für die Bezirksvertretung festgezurrt.

An erster Stelle nennt die SPD dabei den dauerhaften Erhalt des Stadtbezirks und der Bezirksverwaltungsstelle. „Auch wenn der Rat in der nächsten Kommunalwahl-Periode über eine Neuordnung der Stadtbezirksgrenzen entscheiden will, muss der Stadtbezirk Huckarde eigenständig bleiben“, fordern die Huckarder Sozialdemokraten. Schützenhilfe bekommen sie dabei von Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der jüngst betonte, dass es keinen Sinn mache, die Stadtbezirke neu auszurichten. „Die 12 Stadtbezirke sind die Seelen von Dortmund“, sagte Sierau in seiner Rede während der Eingemeindungsfeier in der Alten Schmiede.

Hansa-Revier weiterentwickeln

Der SPD-Stadtbezirk führt zudem seinen konsequenten Kampf gegen Rechts fort. „Das in Huckarde geplante Parteibüro der ,Rechten’ darf nie eröffnet werden. Stattdessen werden wir jede Art von Integration unterstützen“, heißt es im Wahlprogramm.

Auch das Stadtbezirksmarketing soll weiter ausgebaut werden. Damit will die SPD unter anderem das Hansa-Revier weiter positiv entwickeln und die Infrastruktur für eine lebendige Vereinsarbeit unterstützen.

Weitere Punkte im Arbeitsprogramm

-       eine Stärkung der Familien- und Seniorenbüros. Mit Mitteln der Bezirksvertretung sollen bauliche Maßnahmen und weitere Angebote zur Unterstützung von Familien und Senioren finanziert werden. Anstehende Baumaßnahmen sollen barrierefrei erfolgen;

-       eine Stärkung des Jugendforums. Die SPD nimmt die Pläne und Meinungen der Jugend sehr ernst. Verbesserungsvorschläge sollen möglichst realisiert werden;

-       der Ausbau der Tageseinrichtungen für U 3-Kinder, bis der Bedarf abgedeckt ist;

-       die Verbesserung der Wohnqualität mit einer quartiersnahen Versorgung unserer Ortsteile, einer entsprechenden Infrastruktur und einer umweltverträglichen Verkehrsanpassung;

-       Leben und Wohnen im Grünen: der Rahmer Wald als Naherholungsgebiet wird weiter aufgewertet, die Renaturierung des Rossbachs soll vorangebracht werden und das stadtweit einmalige Sport- und das Erholungsangebot wird weiterentwickelt. Dazu gehören auch der Neubau der Sporthalle in Kirchlinde und mindestens ein weiterer Kunstrasenplatz.

-       Das vorhandene Kultur- und Freizeitangebot muss wachsen und sich weiter entwickeln können. Die SPD unterstützt und fördert die Ansiedlung eines bundesweit einmaligen Home-Computer-Museums auf dem ehemaligen RAG-Gelände.

-       die Bewerbung des Kokereigeländes als „Welterbe“ gemeinsam mit anderen Industriekulturdenkmalen im Ruhrgebiet.

12 Kandidatinnen und Kandidaten am Start

Um diese Ziele umsetzen zu können, schickt der SPD-Stadtbezirk Huckarde ein 12-köpfiges Kandidatenteam für die Bezirksvertretung ins Rennen. Aufgestellt sind: Harald Hudy (Bezirksbürgermeister), Iris Enke-Entrich (stellv. Bezirksbürgermeisterin), Stefan Keller (zuständig für Huckarde), Simone Knipping(Wischlingen), Peter Jaskewitz (Jungferntal/Rahm), Petra Stüker (Huckarde), Eckhard Knaebe (Kirchlinde), Ulrike Siegl-Muschack (Mailoh/Deusen), Joachim Wybierek (Jungferntal/Rahm), Anna Knaebe (Kirchlinde), Ali Echargui (Wischlingen) und Roland Faulstich (Jungferntal/Rahm).